Aktuelle Informationen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Stand: 30.04.2020, 9.30 Uhr

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Ansprechpartner

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung der Kreisstadt Eschwege und für das Netzwerk NIWE

Wolfgang Conrad M.A.
Tel.: 05651 304.337
wolfgang.conrad@eschwege-rathaus.de
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag
8 bis 18 Uhr und nach Absprache
info@niwe.net

Wir beraten Sie gerne bei allen Fragen rund um Maßnahmen und Konsequenzen im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19.

Informations-Update vom 30.04.2020:

Weitere steuerliche Liquiditätshilfe

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am Abend des 24.04.2020 das Schreiben „Corona-Sofortmaßnahme: Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019“ veröffentlicht (GZ IV C 8 – S 2225/20/10003 :010, DOK 2020/0414862).

Vereinfacht ausgedrückt, können Unternehmen, die Corona-bedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, über diese erfolgte Neuregelung eine Liquiditätshilfe erhalten. Unternehmen bzw. Unternehmer könnten daher ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträge bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr. Mit dieser Maßnahme soll gerade für kleine Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur und im Gastrobereich notwendige Liquidität geschaffen werden, unabhängig davon, ob die Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben oder wieder geöffnet wurden. Die mit dieser steuerlichen Regelung ermöglichte Liquiditätshilfe für die Unternehmen wird auf ein Gesamtvolumen von 3 bis 4 Milliarden Euro geschätzt. Die Gewerbesteuer ist von dieser Regelung nicht unmittelbar betroffen.

Unternehmensfinanzierung

Mit dieser KfW-Information informiert die KfW über weitere Verbesserungen der Kreditprozesse und Förderbedingungen, die im Dialog mit der Kreditwirtschaft erarbeitet wurden. Die Merkblätter und Dokumente zum Programm werden angepasst.

Für weitergehende Informationen folgen Sie bitte dem Link:
KfW-Info Multiplikatoren 20_04_2020_ ks_23.pdf

Informations-Update vom 31.03.2020:

Grafische Übersicht des Bundesministeriums der Finanzen zu den verschiedenen Hilfsprogrammen des Bundes in der Corona-Krise.

Aktuelle Informationen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Informations-Update vom 27.03.2020:

Liquiditätshilfen des Landes Hessen

Anträge für die Corona-Soforthilfe sind ab 30.03.2020 ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel zu stellen unter

http://www.rpkshe.de/coronahilfe.

IHKs und HWKs unterstützen beratend bei der Antragsstellung.

Einen aktuellen Überblick über die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) aufgelegten Liquditäts- und Unterstützungsangebote erhalten Sie unter folgendem Link:

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen

Einen aktuellen Überblick haben das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) unter folgendem Link zusammengestellt:

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen

Hier noch einmal in aller Kürze verschiedene Förderprodukte (des Landes Hessen) für insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für Investitionen und Betriebsmittel.

Einige Förderungen können auch zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen aufgrund von Umsatzausfällen durch die Corona-Krise eingesetzt werden.

Kapital für Kleinunternehmen (KfK)

Die WIBank bietet diverse Förderkredite an, darunter Kredite aus dem Förderprogramm „Kapital für Kleinunternehmen (KfK)“. Hieraus können kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) sowie freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Mio. Euro Jahresumsatz Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)

Aus dem WI-Bank-Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW) können kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro über ihre Hausbank erhalten.

Bürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen

In Zusammenarbeit mit dem Land Hessen bietet die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften bis 1,25 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent an. Hierunter fallen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden.

Landesbürgschaften

In besonderen Fällen übernimmt das Land Hessen Landesbürgschaften i. d. R. ab 1,25 Mio. Euro, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern.

Corona-Soforthilfe

Die Corona-Soforthilfe ist ein einmaliger und nicht zurückzuzahlender Zuschuss und beträgt inklusive der Bundesförderung bei

  • bis zu 5 Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 10 Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate

Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte erwirtschaften aus

  • Land- und Forstwirtschaft,
  • Gewerbebetrieb oder
  • selbstständiger Arbeit und
  • Angehörige freier Berufe,
  • nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie
  • am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH.

Anträge sind ab 30.03.2020 ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel zu stellen unter http://www.rpkshe.de/coronahilfe.

IHKs und HWKs unterstützen beratend bei der Antragsstellung.

Für einen weiteren Überblick dürfen wir noch einmal verweisen auf

sowie zur Kurzarbeit auf die Zusammenstellung Kurzarbeitergeld (KUG – Corona-Virus: Informationen für Unternehmen) der Bundesagentur für Arbeit per Link:

https://www.arbeitsagentur.de/datei/kug-corona-virus-infos-fuer-unternehmen_ba146368.pdf

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Informations-Update vom 26.03.2020:

Jetzt steht es fest: Die Soforthilfen, bestehend aus der Landesförderung inklusive der Bundesförderung, werden ab 30.03.2020 vom Regierungspräsidium Kassel

rp-kassel.hessen.de 

online abgewickelt werden.

Soforthilfe als nicht rückzahlbarer Zuschuss

Die Soforthilfe wird als einmaliger und nicht zurückzuzahlender Zuschuss gewährt. Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei

bis zu 5 Beschäftigten:  10.000 Euro für drei Monate,

bis zu 10 Beschäftigten:  20.000 Euro für drei Monate,

bis zu 50 Beschäftigten:  30.000 Euro für drei Monate.

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.

Die Höhe des Zuschusses ist dabei abhängig von der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Folgen der Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Land- und Forstwirtschaft oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH (Quelle: https://rp-kassel.hessen.de/pressemitteilungen/al-wazir-sch%C3%A4fer-%E2%80%9Ehessen-st%C3%BCtzt-hessische-wirtschaft-mit-soforthilfe-und-darlehen).

Entsprechend teilt das Regierungspräsidium Kassel auf seiner Homepage mit, dass Anträge für die Soforthilfe ab Montag, 30. März 2020 online gestellt werden können.

Sobald die Antragsformulare zur Verfügung stehen, wird das Regierungspräsidium über die Einzelheiten informieren. Das Regierungspräsidium bittet, von der Zusendung formloser Anträge per E-Mail oder Fax abzusehen, da nur die Einhaltung der Online-Vorgaben eine Bearbeitung verspricht.

Weitere Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten des Landes, insbesondere zu kurzfristigen Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen, entnehmen Sie bitte auch der Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen über folgenden Link: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/soforthilfe-und-darlehen-fuer-die-wirtschaft 

Diese kurzfristigen Liquiditätshilfen richten sich an Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit Sitz in Hessen in Form von Nachrangdarlehen in Höhe von 5.000 EUR bis max. 200.000 EUR. Seit 26.03.2020 können betroffene hessische Unternehmer*innen über die Hausbank an die WIBank entsprechende Anträge stellen.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Informations-Update vom 25.03.2020:

Konjunkturstabilisierung/Strukturerhalt in der Wirtschaft

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der Bund gründet einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der sich insbesondere an große Unternehmen richtet und großvolumige Hilfen gewähren kann. Das Maßnahmepaket soll im Eilverfahren von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Grundsätzlich müssen die Unternehmen zwei der folgenden Kriterien erfüllen, individuelle Ausnahmen sind für systemrelevante Unternehmen im Bereich der kritischen Infrastruktur vorgesehen:

  • Bilanzsumme > 43 Mio. Euro
  • Umsatz > 50 Mio. Euro
  • Mitarbeiterzahl > 249.

Dieser Wirtschaftsstabilisierungsfonds ergänzt die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW-Sonderprogramme (siehe unten „Liquiditätshilfen“) und beinhaltet:

  • 100 Mrd. Euro für Unternehmensbeteiligungen (Eigenkapitalerhöhung).
  • 400 Mrd. Euro für Garantieermächtigungen für Schuldtitel und Verbindlichkeiten von Unternehmen.
  • Bis zu 100 Mrd. Euro für die Refinanzierung bereits beschlossene KfW-Programme.

 

Soforthilfen für Kleinunternehmer

Bund

Für die Unterstützung von Kleinunternehmern und von „Solo-Selbständigen“ werden 50 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Es geht um Überbrückungshilfen für „Solo-Selbständige“, Kleingewerbetreibende und Kleinunternehmer, denen ohne Hilfe eine Existenzgefährdung droht. 

Entsprechend werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten gewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen:

  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro.
  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro.

Ab wann und über welche Stellen die Helfen ausgezahlt werden, wird noch bekanntgegeben werden.

Darüber hinaus erhalten Selbständige leichter Zugang zur Grundsicherung, damit der Lebensunterhalt und die Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt und die Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.

Für die Existenzsicherung u.a. der „Solo-Selbständigen“ sollen die Mittel für das Arbeitslosengeld II sowie für die Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft und die Grundsicherung im Alter um insgesamt rd. 7,7 Mrd. Euro aufgestockt werden.

Hessen

Das Land Hessen will mit Soforthilfen von zwei Milliarden Euro die akuten Folgen der Corona-Krise bekämpfen. Das Land legt ein Soforthilfeprogramm auf, das den Betroffenen schnell und unbürokratisch nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Verfügung stellt. Das Hilfsprogramm richtet sich insbesondere an kleine und Kleinstunternehmer, Angehörige der freien Berufe und Selbstständige mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die Leistungen des Bundes sollen so aufgestockt werden, dass als einmalige Soforthilfe gewährt werden können für

  • Betriebe bis zu 5 Arbeitnehmern 10 000 Euro,
  • Betriebe bis zu 10 Arbeitnehmern 20 000 Euro und für
  • Betriebe mit bis zu 49 Arbeitnehmern 30 000 Euro.

Für die schnelle Inanspruchnahme der Hilfen ist geplant, die Auszahlungen über das Regierungspräsidium Kassel in enger Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern zu organisieren. Weiteres wird noch bekanntgegeben werden.

Das Land Hessen stellt zudem auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI-Bank zur Verfügung.

Insolvenzrecht

Eine Änderung beim Insolvenzrecht soll es Unternehmen ermöglichen, trotz Überschuldung die Geschäfte zunächst weiterzuführen, ohne dass hieraus strafrechtliche Konsequenzen folgen (Insolvenzverschleppung). Dadurch können Unternehmen neues Eigenkapital akquirieren, z.B. über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds.

Soziale Absicherung einzelner Personen

Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld soll wie bekannt zukünftig auch bei geringerem Arbeitsausfall als bislang gezahlt werden kann. Die Schwelle des notwendigen Arbeitsausfalls liegt jetzt bei 10 % (bislang 33,3 %). Der Kreis der Anspruchsberechtigten wird  jetzt allerdings auch um die Leiharbeitnehmer erweitert. Die geltende Vorschrift, dass Arbeitszeitkonten geleert werden müssen bzw. den lt. Betriebsvereinbarung zulässigen Negativsaldo aufweisen müssen, soll gelockert werden.

Zugang zur Grundsicherung

Der Zugang zu SGB II und SGB XII Leistungen wird zunächst befristet bis zum 30.6.2020 vereinfacht:

  • befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen,
  • befristete Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als angemessen und
  • Erleichterungen bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung.

Sozialbeiträge

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Sozialversicherungsträger erfahren hat, können die Arbeitgeber in Deutschland im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise auf Antrag die Beiträge bis Mai vorübergehend gestundet bekommen, ohne dass Stundungszinsen berechnet werden.

Bleiben Sie gesund. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Informations-Update vom 24.03.2020:

Die KfW hat ihr im Rahmen des Schutzschirms für Unternehmen und Betriebe der Bundesregierung neu aufgelegtes KfW-Sonderprogramm 2020 aktualisiert, das von Unternehmen in Anspruch genommen werden kann, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Dies bezieht sich auf die unten angeführten Liquiditätshilfen „Unterstützung für Unternehmen“.

 

Unternehmensfinanzierung

  • KfW-Sonderprogramm 2020 – etablierte und junge Unternehmen
    (KfW-Unternehmerkredit (037/047),
    ERP-Gründerkredit – Universell (073/074/075/076))
  • KfW Sonderprogramm 2020 – Direktbeteiligung für
    Konsortialfinanzierung (855)
  • Deutliche Erleichterungen bei den Zinssätzen bereits zum 23.03.2020
    für die unter Punkt 1 genannten Programme

Weitere Details zu den Programmen entnehmen Sie bitte über den nachfolgenden Link: http://nlread.kfw.de/public/PBd/KfW-Information_fuer_Multiplikatoren/KfW-Info_Multiplikatoren_%2023_03_2020_eb_68.pdf?kfwnl=Sonstiges_Bonn.23-03-2020.10263 

Noch ein Hinweis zur Definition der KMU:

Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. Euro haben.

Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. Euro haben.

Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro haben.

Sobald wir Informationen zum angekündigten Soforthilfeprogramm für kleinste Firmen und Solo-Selbständige erhalten, werden wir Sie darüber informieren.

Informations-Update vom 24.03.2020:

Das Hessische Ministerium der Finanzen steht mit einer Reihe steuerlicher Soforthilfen hessischen Unternehmen, Freiberuflern und auch sehr sehr kleinen Unternehmen helfend zur Seite.

Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-stellt-kurzfristig-75-milliarden-euro-aussicht-0

Zu den konkreten steuerlichen Soforthilfen:

  • Auf Antrag wird die sogenannte Sonder­voraus­zahlung bei der Umsatzsteuer auf „Null“ herabgesetzt. Die bereits gezahlte Steuervorauszahlung wird erstattet, sofern sie nicht mit anderen Zahllasten zu verrechnen ist. Antrag formlos am besten über ELSTER.
  • Auf Antrag  werden bis zum 31.12.2020 bereits fällige oder fällig werdende Steuer­zahlungen zinsfrei gestundet, soweit die finanziellen Probleme auf Folgen des Corona-Virus beruhen. Anträge auf Stundung für die Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer bis zum 31.12.2020 beim zuständigen Finanzamt. Auch die Höhe der individuellen Voraus­zahlungen kann angepasst werden.
  • Auf Antrag kann der Gewerbe­steuer­messbetrag für Zwecke der Gewerbe­steuer­vorauszahlung herabgesetzt werden. Die Anpassung der Gewerbe­steuer­vorauszahlung und die Stundung von Gewerbe­steuern erfolgt dann auf Antrag durch die Kommune, die an den Bescheid des Finanz­amtes gebunden ist.
  • Bei unmittelbar Betroffenen wird grundsätzlich bis Jahresende von Seiten der Steuer­verwaltung auf Vollstreckungs­maßnahmen verzichtet. Gesetzlich anfallende Säumniszuschläge werden in dieser Zeit nicht erhoben.
  • Für Anträge kann das ELSTER-Online­portal genutzt werden, ansonsten schriftlich oder per E-Mail an die Poststelle des zuständige Finanzamt. Auch telefonisch bleiben die zuständigen Sach­bearbeiter erster Ansprech­partner.
  • Landesweite kostenlose Service­nummer für Fragen rund um die Steuererklärung: 0800-522 533 5

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Informations-Update vom 19.03.2020:

Gemeinsame Presseerklärung von DK und KfW:
Große Aufgabe für die deutsche Kreditwirtschaft

  • Ziel: Unternehmen schnellstmöglich mit Liquidität zu versorgen
  • Deutsche Kreditwirtschaft und KfW ziehen an einem Strang
  • Anträge für Hilfskredite ab sofort möglich
  • Sondermaßnahmen starten ab 23.03.2020
  • Sonderprogramm startet in der 13. KW

Für weitergehende Informationen folgen Sie bitte dem jeweiligen Link

Gemeinsame Presseerklärung von DK und KfW

KfW-Information für Multiplikatoren vom 19. 03. 2020

Unterstützung für Unternehmen

Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

  • Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen
  • Liquidität für Betriebe und Unternehmen
  • Milliarden-Schutzschild
  • Stärkung des Europäischen Zusammenhalts

Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.htmlso

sowie

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=14

Kurzarbeitergeld

Online-Anlaufstelle der Arbeitsagentur für Kurzarbeitergeld

Informationen bei der Agentur für Arbeit unter Tel. 0800 45555-20 oder allgemeine Informationen unter: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

In diesem Video wird Ihnen anschaulich erklärt, unter welchen Voraussetzungen und wie Sie Kurzarbeitergeld beantragen können: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video

Liquiditätshilfen

Unterstützung für Unternehmen

Hotline des Bundeswirtschafts­ministeriums zu allen Fragen zu finanziellen Hilfen:
Tel.: 030 18615-1515

Unternehmen werden bei Liquiditätsproblemen mit verschiedenen Programmen unterstützt: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Förderinstrumente:

  • Finanzhilfen – Förderinstrumente bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf
  • Betriebsmittelkomponenten in den Förderkrediten der Länder für Gründer und KMU
  • Exportkreditgarantien

Kurzfristiger Liquiditätsbedarf:
Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten.

Informationen zu den einzelnen Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Betriebsmittelkomponenten in Hessen:
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank)

Möglichkeiten der Unterstützung vom Land Hessen

Hotline der WIBank
Tel.: 0611 774-7333
sowie unter https://www.wibank.de/wibank/corona

Sollten Sie Informationen bezüglich der Liquiditätssicherung benötigen, bietet das Land Hessen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und die Bürgschaftsbank Hessen ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen.

 

  • Kapital für Kleinunternehmen (KfK)
  • Gründungs- und Wachstums­finanzierung Hessen (GuW)
  • Bürgschaften
  • Landesbürgschaften

Corona-Virus:
Arbeitsrechtliche Auswirkungen und Informationen bei Tätigkeitsverbot, auch bei Selbständigen

Fragen und Antworten zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Corona-Virus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter
https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

des BDA unter
https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/res/Arbeitsrechtliche-Folgen-einer-Pandemie.pdf/$file/Arbeitsrechtliche-Folgen-einer-Pandemie.pdf

der IHK unter
https://www.ihk-kassel.de/beratung-service/corona-4721092
einschließlich weiterer Informationen der IHK zum Corona-Virus

und auf der Homepage des Landes Hessen unter
https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Die NIWE wurde 2003 von der Wirtschaftsförderung der Kreisstadt als Unternehmensnetzwerk für den Wirtschaftsraum Eschwege gegründet und 2005-7 von der EU gefördert. Die NIWE versteht sich als flexibles, kreatives Kooperations­netzwerk ohne starre Struktur und ohne Mitgliedsbeiträge, rein auf freiwilliger Basis. Die NIWE fördert sowohl den persönlichen Kontakt und Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen als auch den die kooperative Zusammenarbeit und unterstützt überbetriebliche Aktivitäten. Die NIWE erleichtert die Suche nach regionalen Partnern, fördert die überbetriebliche Ausbildung im Netzwerkverbund und kümmert sich um den Fachkräftenachwuchs.
Aktuelle Informationen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus